Produktion
Auf der Grundlage von Rezepturen / Stücklisten erfolgen Umbuchungen von Rohkomponenten zu Fertigprodukten. Die
Bewertung des Fertigproduktes und die Bewertung der Komponenten erfolgt nach vorher festgelegten Verfahren. Hierbei wird natürlich auch die Partieverwaltung seitens des Endproduktes und der Komponenten angesprochen. Eine
Komponentenabbuchung aus mehreren Partien je Komponente ist möglich.
Buchungstypen
- Produktionsangebot
- Produktionsauftrag
- dispositive Buchung von Produkten und Komponenten
- Kundenauftrag oder interner Auftrag
- Terminierung
- ggf. Chargen-/Partiezuordnung
- Produktion
Produktionsverfahren
Generell werden drei Produktionsverfahren unterschieden:
- Erstellung eines Fertigproduktes auf Grundlage von in Rezepturen / Stücklisten hinterlegten Komponenten
- Zerlegung / Vermahlung einer Komponente in mehrere Produkte
- Erzeugung von n Produkten aus m Komponenten
Merkmale
Weitere Merkmale des A.eins Produktionsmoduls sind:
- Anlage und Verwaltung von Rezepturen /Stücklisten
- Varianten: Mehrere Rezepturen / Stücklisten je Produkt
- Gültigkeitszeiträume für Rezepturen
- Rezepturen/Stücklisten mit Lagerartikeln, Wertartikeln, Pauschalkosten
- Berücksichtigung von Schwund bei der Produktion
- Zuordenbare Bewertungsverfahren für die Komponenten und das Produkt
- Stücklistenauflösung im Dialog, mit Korrekturmöglichkeit
- Vermischen / Zusammensetzen, Vermahlen / Zerlegen
- Preiskalkulation
- Berücksichtigung von Rüstkosten, Arbeitskosten und sonstigen Kosten der Produktion für die Bewertung
- Ermittlung des Ressourcenbedarfs: Arbeitszeit, Rüstzeit, Maschinenbelegung
- Verbuchung als Produktionsvorgang, Auswertung der Bewegungen
- Dokumentation auf jeder Produktionsstufe
- Chargen- und Partiezuordnung bei Produkt und Komponenten; Rückverfolgung über den Produktionsprozess
- Buchungstyp: Produktionsangebot /-kalkulation, Produktionsauftrag mit Bestandsreservierung, Produktion mit Bestandsbuchung und Bewertung
Rezeptur- / Stücklistenbearbeitung
- fixe und variable Stücklisten /Rezepturen
- Änderung und ggf. Speicherung bei der Kalkulation
- Simulation
Unterstützung bei der Rezepturoptimierung
- Verwaltung der Qualitätsdaten an den Partien
- Freie Gestaltung der Qualitätsinformation bei der Rezepturplanung
- Anzeige der rechnerischen Qualitätsergebnisse
- Simulation
- Reservierung der optimalen Partiezusammensetzung
Bedarfsplanung
- Erstellung von Bedarfsprognosen
- Ableitung eines Produktionsplans
- Ermittlung eines Komponentenbeschaffungsplans
Integration vorgelagerter Systeme
Produktionssysteme, Betriebsdatenterminals, etc. können datentechnisch integriert werden:
- Export von Produktionsanweisungen
- Import von Rezepturen
- Import von Produktionsmeldungen aus BDE
Nachvollziehbarkeit
Keine Buchung ohne Beleg! Alle Buchungsvorgänge werden protokolliert und im Archiv abgelegt. Verkauf, Einkauf, Chargen / Partien und die Produktion werden so transparent.